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Astrometrie

Dieser Text beschreibt Astrometrie.


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Astrometrie Artikel

Die Astrometrie (wörtlich Sternmessung) umfasst die Messung und Berechnung von Gestirnspositionen (sog. Sternörter) und ist ein Teilbereich der Astronomie.

Nach [de Vegt¹] ist sie die Wissenschaft vom geometrischen Aufbau des Universums (Ort, Bewegung und Entfernung der Gestirne) oder Vermessung des Himmels. Gleichzeitig gibt sie eine Koordinaten-Grundlage für die Geodäsie - also die Vermessung der Erde (ergänzt Geof.¹)

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Astronomisches Rechen-Institut in Heidelberg. Mitteilungen. Sonderabdrucke.?Serie A.?Nr. 28. Probleme der fundamentalen Astrometrie und deren Beziehung zur Milchstrassenforschung Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Astronomisches Rechen-Institut in Heidelberg. Mitteilungen. Sonderabdrucke. ?Serie A. ?Nr. 28. Probleme der fundamentalen Astrometrie und deren Beziehung zur Milchstrassenforschung". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text....

Aufgaben der Astrometrie

Genauer betrachtet, bedeutet Astrometrie:

Die wichtigste Institution für diese Aspekte ist das Astronomische Rechen-Institut (ARI) in Heidelberg. Es betreibt Astrometrie, Stellardynamik und astronomische Dienstleistungen in Form von Ephemeriden und Jahrbüchern, Kalendergrundlagen und Bibliografien.

Buch-Tipp: Bau und Physik der Galaxis Es gibt leider keine Beschreibung für das Buch "Bau und Physik der Galaxis". Um weitere Informationen zu diesem Buch zu finden klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zum Buchhändler weiter geleitet.

Historisches und Querverbindungen

Bis zu dem Aufkommen der Astrophysik nach 1850 - vor allem durch die Spektralanalyse - war die Astrometrie gleichbedeutend mit Astronomie überhaupt [Schütte]. Erst in dem 20.Jahrhundert begann man von Astrometrie oder Positionsastronomie zu sprechen - in dem Gegensatz zur Astrophysik, die ab 1950 die Astronomie dominierte.

Seit dem Aufkommen elektro-optischer Sensoren wie CCD und von Astrometriesatelliten wie HIPPARCOS erlebt die Astrometrie eine Renaissance. Ihre Querverbindungen zur Geodäsie werden stärker, die Bedeutung der Koordinatensysteme nimmt zu. Internationale Aufgaben wie Monitoring der Erdrotation mit Radioastronomie und GPS, Raumfahrt- und Satellitenprojekte wie Galileo oder DIVA werden interdisziplinär und geben jungen Astronomen neue Berufschancen. In der Definition der Zeitsysteme müssen Astronomen mit Physik und weiteren 3-4 Disziplinen kooperieren.

Buch-Tipp: Die Akte Neptun Als kompakte Darstellung des Themas zu empfehlen Für jemanden, der das erste Mal die spannende Entdeckungsgeschichte des Neptun liest, ist das Buch jedenfalls zu empfehlen - gut lesbar, anregend und flott geschrieben. Da ich jedoch schon zwei andere Darstellungen des Themas gelesen habe, muss ich doch feststellen, dass der Autor über deren Niveau...

Zwei- und mehrdimensionale Astrometrie

Der 2-D Teil der Astrometrie zählt zur sphärischen Astronomie und beschäftigt sich ca. mit der Einfallsrichtung von Lichtquellen aus dem Weltraum - theoretisch, messtechnisch, betreffs der Koordinatensysteme und für diverse Korrekturen der scheinbaren Richtung von Himmelsobjekten (Planeten, Sternen, Galaxien) auf ihre wahre Richtung.

Dreidimensional werden die Sternörter durch Messung von Parallaxen - scheinbare jährliche Verschiebungen, die von gegenüberliegenden Punkten der Erdbahn feststellbar sind. Daraus können Sterndistanzen bis zu Zehner-Lichtjahren abgeleitet werden, mit HIPPARCOS- und anderen Methoden noch weiter hinaus.

4-D könnte man schließlich die Stellardynamik bezeichnen, die sich auf Eigenbewegungen stützt. Man erhält sie aus genauen Sternörtern von weit auseinander liegenden Epochen. Ihre Ergänzung zu dem räumlichen Geschwindigkeitsvektor gibt die Radialgeschwindigkeit, ein Ergebnis der Spektralanalyse und somit der Übergang zur Astrophysik. Ähnlich steht es um Entfernungsbestimmungen mittels Fotometrie.

Die Dynamik ferner Objekte wird umso mehr astrophysikalisch erforscht, je weiter sie entfernt sind. Diese Grenze wird aber durch die Raumfahrt und Astrometriesatelliten ständig ausgeweitet.

Buch-Tipp: Galactic High- Energy Astrophysics. High- Accuracy Timing and Positional Astronomy: Lectures Held at the Astrophysics School IV Organized by the European ... 19-31 August 1991 (Lecture Notes in Physics) Um ausführliche Informationen zum Buch "Galactic High- Energy Astrophysics. High- Accuracy Timing and Positional Astronomy: Lectures Held at the Astrophysics School IV Organized by the European . . . 19-31 August 1991 (Lecture Notes in Physics)" zu bekommen klicken Sie bitte auf den Hyperlink oberhalb von diesem Text. Sie werden zu...

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